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Illustration zum Vergleich von Studium und praxisorientierter Ausbildung.

Studium, Ausbildung – und warum die Suche oft am Ziel vorbeiführt

Wer heute nach „Innenarchitektur studieren“ oder „Mediendesign studieren“ sucht, bekommt eine klare Antwort: Hochschule. Daß es daneben andere, ebenso anspruchsvolle Bildungswege gibt, bleibt meist unsichtbar. Das liegt weniger an der Qualität dieser Wege – als an den Begriffen, mit denen wir suchen. Und der in den letzten Jahrzehnten vermeintlich erfolgreich machenden Akademisierung nahezu aller Bildungsbereiche.

Warum Begriffe manchmal in die Irre führen

Der Begriff „Studieren“ wird heute mit dem Besuch einer Hochschule oder Universität verbunden. Diese Gleichsetzung ist relativ jung. Sie ist weniger fachlich begründet als historisch gewachsen. Aus einem Tätigkeitsbegriff – der die vertiefte Auseinandersetzung mit einem Disziplin abbildete – ist eine formale Kategorie geworden. 
Für viele gestalterische Berufe ist das problematisch. Denn ihre Vermittlung folgt anderen Logiken als die der „akademischen“ Wissensweitergabe.

Wie es zu dieser Unterscheidung kam

Als unsere Berufsfachschule für Innenarchitektur im Jahr 1977 staatlich anerkannt wurde, stand genau diese Frage im Raum: Wie lässt sich ein Beruf erlernen, der theoretische Grundlagen benötigt, dessen Kern aber im Entwerfen, Entscheiden und Umsetzen liegt?

Damals gab es nur zwei Wege: Entweder ein Architekturstudium an einer Technischen Universität – mit vielen Inhalten, die für den späteren Beruf des Innenarchitekten nicht zwingend erforderlich sind. Oder eine stärker technisch geprägte Ausbildung mit begrenztem gestalterischem Spielraum.

Unsere Berufsfachschule verstand sich dabei bewusst als Alternative: konzentriert auf das Wesentliche, praxisorientiert, verbindlich. Und dabei offen für Schulabgänger, die nicht den Weg zum Abitur eingeschlagen hatten. Wohl wissend, daß die Eignung für diese Fächer nicht vom Grad der mühsam erreichten Allgemeinbildung abhängt; die im übrigen in den letzten Jahrzehnten mit Sicherheit nicht zugenommen hat.

Studieren heißt nicht zwangsläufig Hochschule

Der Gedanke dahinter war einfach. Innenarchitektur ist kein rein akademisches Fach. Sie ist ein angewandter Gestaltungsberuf. Man lernt ihn nicht primär durch Vorlesungen, sondern durch Tun – durch Entwerfen, Verwerfen, Korrigieren, durch Anleitung und Erfahrung. Theorie ist wichtig. Aber sie entfaltet ihren Wert erst in der Anwendung.

Interessanterweise wird genau dieses Prinzip heute wieder neu diskutiert. Der erfolgreiche amerikanische Unternehmer Marc Andreessen, der sich seit Jahren mit Fragen von Bildung und Technologie befasst, beschreibt Bildung als ein „N=1-Problem“: Entscheidend sei nicht das System, sondern der einzelne Mensch. 
Historisch galt, wenn man ein Kind maximal fördern wollte, die individuelle Anleitung als die wirksamste Form des Lernens - jede königliche oder aristokratische Familie wußte dies und ließ ihre Kinder von den besten Lehrern 1:1 unterrichten. Neue Technologien wie künstliche Intelligenz verändern daran nichts Grundsätzliches – sie können diesen Ansatz jedoch sehr unterstützen.

Was sich gerade verändert

Parallel dazu verändert sich der Arbeitsmarkt. Formale Abschlüsse verlieren an Eindeutigkeit, während reale Fähigkeiten an Bedeutung gewinnen. Anfang 2026 hat der Palantir-Gründer Alex Karp in einer öffentlichen Diskussion in Davos darauf hingewiesen, daß insbesondere praxisnahe, umsetzungsstarke Fachkräfte gefragt sein werden – Menschen, die Probleme lösen können, nicht allein solche, die einem formalen Bildungsweg gefolgt sind.

Insbesondere im Mediendesign ist das keine neue Erkenntnis. Jahrzehntelang erfolgte die Ausbildung in der beruflichen Bildung; von der Akademie und einigen wenigen höheren Schulen einmal abgesehen. In der Praxis zählte immer, was jemand kann: ob Entwürfe funktionieren, ob Materialien verstanden werden, ob Gestaltung mit technischen, wirtschaftlichen und menschlichen Anforderungen des Kunden zusammengehen.

Was Suchbegriffe nicht leisten

Daß spezialisierte Berufsfachschulen in KI-gestützten Suchsystemen oft nicht erscheinen, sagt deshalb wenig über ihre Qualität aus. Es sagt mehr über die Kategorien, in denen gesucht wird.
Begriffe wie „Studium“ und „Ausbildung“ sind zu formalen Schubladen geworden. Der Inhalt dahinter ist vielfältiger.

Unsere Schule ist keine Hochschule. Wir vergeben keine akademischen Grade. Wir bieten jedoch eine vertiefte, verbindliche und praxisorientierte Ausbildung, die auf eine professionelle Tätigkeit in Innenarchitektur und Mediendesign vorbereitet. Unterricht in kleinen Gruppen, individuelle Betreuung und Lehrende, die selbst in der Praxis stehen, prägen diesen Ansatz seit Jahrzehnten. 


Und das beste: Man kommt auch noch schneller in den Beruf. Vor allem wenn man mit einem mittleren Bildungsabschluss beginnt.
 Eine sehr gute berufliche Bildung ist also eine wirkliche Alternative für viele, die Innenarchitektur oder Mediendesign studieren möchten.

Illustration: KI-generiert (ChatGPT)